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Mittwochmorgen auf der A8 Richtung Stuttgart. Nach knapp zwei Wochen ist das Klappdach des BMW 330d zum ersten Mal geschlossen. Die Sonne scheint zwar, doch es ist noch kühl. 520 Nm Drehmoment lassen einen nicht erst über Tempo 200 an einen BMW M3 denken. Es ist noch nicht lange her, da wäre man ähnlich bissig nur mit der sportlichsten 3er Version unterwegs gewesen.

Der 180 kW/245 PS starke Sechszylinder Diesel mit drei Litern Hubraum ist eine Glanzbesetzung in dem alles andere als leichten 3er Cabriolet, das einiges mehr als 1,8 Tonnen auf die Waage bringt. Fahrwerk, Motor, Automatikgetriebe das Paket ist grandios. Kein Problem, den Bayern mit weniger als acht Litern Diesel auf 100 Kilometern zu bewegen. Er fährt sich mit etwas gefühlvollem Gasfuß sogar unter der Sieben Liter Marke. Wer will, der jagt jedoch auch mit Tempo 250 über die Autobahn oder schafft den Spurt 0 auf 100 km/h in 6,5 Sekunden. Dabei stören etwas die lauten Windgeräusche. Die vielfach beschworenen Vorteile des Klappdachs gegenüber einem Stoffverdeck mag man so kaum einsehen.

Das ist schade. Denn die größte Schwachstelle des 4,61 Meter langen BMW 330d Cabriolet ist eben dieses Klappdach. Die Bedienung des Daches etwa ist so langsam, dass man in dieser Zeit per Hand auch eine Origami Faltung für den Regenschutz durchführen könnte. Noch ärgerlicher ist jedoch die die fehlende Bedienmöglichkeit während der Fahrt. Wer bei einem zu kurzen Ampelstopp den Dachmechanismus bedient, provoziert womöglich ein Hupkonzert. Denn außer einem Piepen passiert nichts. Beim geringste Tachoausschlag erstarrt das Dach zur Salzsäule. Statt Freude am Fahren allenfalls Freude am Stehen.

Gäbe es nicht den unverzeihlichen Patzer mit dem Dach und den bei geöffnetem Dach zu kleinen Laderaum das 3er Cabrio wäre nicht allzu weit vom perfekten Auto entfernt. Doch leider verkleinert sich der Laderaum bei zusammengeklapptem Dach von sowieso nicht sehr üppigen 350 auf 210 Liter. An die meisten Gegenstände im Laderaum ist bei offenem Dach ohnehin kein Herankommen mehr. Viel mehr als einen Briefschlitz gibt es nicht auf Wunsch und gegen 200 Euro Aufpreis immerhin eine Durchlade nach vorn.

Im Innenraum lässt es sich dagegen zumindest auf den vorderen Sitzen gut aushalten. Im Fond wird es für Erwachsene schnell etwas eng. Ein Cabriolet ist eben keine Familienkutsche und das muss es auch nicht sein.

Auf der Straße hingegen gibt es für den offenen Bayern keine Schwächen im Gegenteil. Die Lenkung ist grandios präzise, die Federung straff, aber nicht zu hart und die Karosserie verwindet sich kaum spürbar. Bei flotter Gangart zuckt das Hinterteil in engen Kurven durch die 245 PS und 500 Nm gerne einmal kurz heraus. Doch DSC/ESP sorgt für eine schützende Hand und genügend Fahrspaß im Grenzbereich. Einen großen Teil am Wohlfühlwert hat die sechsstufige Getriebeautomatik (2.190 Euro Aufpreis), die vorbildlich mit dem Reihensechszylinder zusammenarbeitet.

Zur Serienausstattung des mindestens 50.800 Euro teuren Cabrios gehören unter anderem elektrische Sitzverstellung, Multifunktions Lederlenkrad, Klimaanlage, Xenon Scheinwerfer und ein CD Radio. Doch kaum ein BMW 330d im realen Straßenverkehr ist ohne solche Annehmlichkeiten wie Tempomat (280 Euro, mit Abstandsautomatik 1290 Euro), Parksensoren (ab 480 Euro) und Navigationssystem (ab 2.300 Euro) ausgestattet. Ledersitze (ab 1.920 Euro) und ein schnittiger Radsatz gehören bei einem Cabriolet sowieso dazu.

Für teure 940 Euro (in Verbindung mit dem Navigationssystem 120 Euro) gibt es das „Connectivity Paket“ mit Bluetooth Freisprecheinrichtung, USB Schnittstelle und Einbindung des Mobiltelefons ins Multimediasystem. rgerlich: BMW verlangt selbst für Kleinigkeiten wie zusätzliche Ablagen und Getränkehalter in der Instrumententafel noch Aufpreise. Und selbst eine anderswo längst selbstverständliche Klimaautomatik kostet bei BMW 770 Euro Aufpreis.

Angenehm dagegen: Mit hoch gefahrenen Seitenscheiben und ausgeklapptem Windschott lässt es sich auch bei Tempo 160 entspannt reisen. Das optionale Harman Kardon Soundsystem tut das brige, um den Aufenthalt bei Reisegeschwindigkeit stimmungsvoll zu begleiten. Wohltuend das Bildschirmnavigationssystem mit exzellenter Karte und vorbildlicher Bedienung. Wird ein Ort oder eine Straße einmal nicht im System gefunden, so hilft eine Online Funktion über Google weiter. Doch abseits von Hightech bleibt das BMW 330d Cabriolet in erster Linie eines: eine Fahrmaschine.
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