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(Schwefelblei oder Bleisulfid; zu den einfachen Sulfiden geh Kr. regul H.: 2,5.

G.: 7,3 Chem. Zus.: Pb 87, Blei, S 17, Schwefel, doch fast immer mit Spuren von Silber (0,01 0,5, selten dar Spaltb. hexag. sehr vollk.; mild; bleigrau; selten bunt angelaufen. Strich schwarzgrau. Stark metallisch gl Findet sich am h derb, k bis dicht ( bisweilen gestrickt, nierenf zerfressen, angeflogen, spiegelig ( striemig schalig. Vor dem L auf Kohle verknisternd und nach Verfl des Schwefels schmelzend. In erw Salzs langsam, in konzentrierter Salpeters leicht l (Meist mit Blende und Kupferkies, auch Baryt und Flussspat gangbildend).

Bei den zahlreichen Fundorten dieses in Tirol besonders verbreiteten Minerals k wir uns hier nicht auf Einzelheiten in Bezug auf die Ergiebigkeit der einzelnen Schurfbaue und dgl. einlassen; wir beschr uns vielmehr auf das rein mineralogisch Interessante. Die Mehrzahl der hier aufgef Vorkommen sind ja auch nur alte Versuchssch die einerseits wegen geringer Ertr andererseits wegen Terrainschwierigkeiten aufgelassen wurden.

Fundorte und Vorkommen:

Kitzb Laut A. Schmidt wurde fr im Pletzachtal im Rohrergute (1 Stunde s von Pillersee) Bleibergbau getrieben; nach v. Isser fand man (nebens Bleiglanz in den alten Gruben (am und am Bruggerberg (am westlichen Geh ebenso

auf der Drahtalpe und in der Salisgrube derselben Gegend;

im Kaisertal beobachtete man ihn spurenhaft im Wettersteinkalk der Hochalpe.

Wildsch westl. von Oberau im Schiefer und n davon im Dolomit mit Fahlerz.

Ebenfalls nur nebens und derb erscheint Bleiglanz in den (Fahlerz ) Gruben von:

Schwaz, Jenbach, Brixlegg und Rattenberg im Unterinntal;

und zwar:

nach v. Isser in den zahlreichen, alten z. T. noch bestehenden Bergbauen (von Schwaz): Falkenstein und Ringenwechsel, Zapfenschuh, (Hl. Kreuz) und Altzeche (Bertazeche), Breitlaub und Bruderwald u. a.; sodann in den alten Gruben v. Rattenberg und Brixlegg am linken Ufer des Maukenbaches: Maukner Mauken, Sommerau, am B Matzenk M u. v. a.

Achensee Gebiet: Im Tristenautal wurden (laut Zeitungsbericht) am Westgeh neue Versuchssch auf Bleiglanz und Galmei er Innsbruck Hall: Im Hinterautal (am Ro alte Gruben auf Bleiglanz und Zink;

im Lavatschertal in der (Tausch und Eisenkollergrube am S der Repsspitze), am Ausgang des Gschnierbaches und an der Heinrichsgrube am existierten einst bedeutende, jetzt verlassene Blei und Zinkgruben im Wettersteinkalk;
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ebensolche im Gleirschtal am West und S des Katzenkopfes und des hohen Gleirsch, auf der Christenalpe u. a. Im Gleirschtal fand v. Isser auch stengligen Bleiglanz.

v. Senger f von Thaur (ober Hall) an: Versuchsbaue im Thaurer Graben bei der Schlossruine (Thaurer Schlossberg), in der Klamm u. a. Der Bleiglanz soll hier nach v. Isser auch kristallisiert vorgekommen sein.

Als Kuriosit mag der vom Haller Salzberg stammende Fund eines grobstengeligen Karstenit’s (im Steinsalz) angef sein, in welchem sich ein 6 cm gro z. T. vom Hexaederfl begrenzter Putzen grobk Bleiglanzes eingewachsen vorfand. Foullon fand darin keine Spur von Arsen oder Antimon, was sonst auf Binnit (s. d.) oder Antimonit (s. d.) passen w Liebener nennt auch H (bei Innsbruck) als Fundort f Bleiglanz (?)

Im Vompertal (nord ober Hall, im Knappenwald, wurden (nach v. Isser) die Bleigruben silbernen Hansl“ im Jahre 1634 durch einen Bachausbruch ers Derselbe Beobachter erw (als nebens Bleiglanz Vorkommen) auch die alten Sideritgruben im Volder und Weerertal.

Alte, aufgelassene Blei und Zinkgruben existieren ferner zwischen:

Zirl und Scharnitz: so unweit der Zirler M am n Abhang des H in der Zirler Klamm hinter dem Schloss Fragenstein, (hier mit Spuren von Realgar);

bei Scharnitz (unweit der Porta Claudia) am Westgeh (Arnkopf, siehe unten) und (am Brunnenstein).

Zwischen Scharnitz Leutasch: unbedeutende Blei und Zinkbaue im Kotbachgraben auf der Faldneralpe und s in den Karen.

Telfs: An der Stra die alten (Bleiglanz ) und Zink Gruben

Die bekanntesten Bergbaue im Oberinntal sind jene von:

Nassereit und Biberwier: woselbst der Bleiglanz zwar zumeist derb, aber bisweilen in merkw Gestaltungsweise auftritt. von Nassereit am Wanneck: die nahe am See, ferner die dar der Bau am weiter die Gruben und Jesefizeche am s Gebirgsfu oberhalb Ro die vielgenannte Grube woselbst nach v. Senger und Liebener der Bleiglanz bisweilen r ( d. h. nach einer Richtung so durchlocht vorkommt, man Stecknadeln hindurchstecken kann“; er findet sich hier zumeist begleitet von Galmei, auch nicht selten von z. T. sch kristallisiertes Wei derbem Schwarz und (seltenem) Gelbbleierz, welches letztere als rindenartiger auf erscheint;

am westlichen Abhang des Wanneck: die am dar die Grube Warte“, (woselbst auch Fahlerz mit aus diesem entstandenen Malachit); weiter die Gruben und Westlich von Nassereit im Gaflein und Tegestal (am Brunnwald bez. Kopf) finden sich die nicht minder bekannten Bleiglanz und Galmeigruben (am Abhang, mit neu aufgenommenen Versuchssch (Die Grube Dirschentrit (oder auch stand schon im 12. Jahrhundert in Belegung. Seit kurzem hat hier eine deutsche Gesellschaft recht befriedigende Neuaufschl nach der Tiefe bewerkstelligt, und man ist eben im Begriffe, eine ca. 2,5 Kilometer lange Drahtseilf von der Grube bis zum Eingang in das Gafleintal zwecks billiger Abf des erzhaltigen Materiales zur daselbst errichteten auf elektrischem Betrieb eingerichteten Aufbereitungswerkst zu erbauen. In der Grube sind bereits bei 50.000 Kubikmeter erzhaltige Lagermasse (= 125.000 Tonnen Roherze) erschlossen, wornach man dem Unternehmen ein gedeihliche Entwickelung prognostizieren kann. (s. Bote f Tirol u. V. Nr. 164, 1911)), ,,Rei (am westlichen Abhang), ,,Brunnwald'“ und (Die meisten dieser Gruben stellen derzeit nicht mehr in Betrieb).

Der Bleiglanz bildet bei Nassereit gangartige Nester und Putzen im dolomitischen Kalk (Wettersteinkalk) und findet sich begleitet von Blende und Galmei, Calcit und Fluorit. den Bergbau auf den Silberleiten und am Feigenstein s. (62, 1881, 89 u. 1887, 187) u. a.

Der im 16. Jahrhundert entdeckte,
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noch in Betrieb stehende Blei und Zinkbergbau befindet sich am Schroffen“ und am (zwischen Nassereit und Biberwier) in demselben Wettersteinkalkzuge (mit 4 nordwestlich streichenden Haupterzbl 15 bis 45 s fallend,) und denselben Begleitmineralen, welche als Spaltausf in einem stark brecci Kalk auftreten.

Auch am Seebensee (unweit Biberwier) und besonders am Negelseekar (am Abhang gegen das Gaistal) gibt es z. T. wieder in Betrieb gesetzte Bleiglanz und Zinkgruben. Alte Versuchssch am an der Riegeltalalpe (zwischen Biberwier und Heiterwaug).